Fachforum von Landespräventionsrat und Uni Potsdam am 6. September 2017

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Gegen Hass und Hetze – Fachforum von Landespräventionsrat und Uni Potsdam am 6. September 2017

Circa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich am 6. September 2017 in Potsdam zum Fachforum „Hate Speech“ des Landespräventionsrates Brandenburgzusammengefunden, unter Ihnen Herr Dr. Herbert Trimbach, Abteilungsleiter 4 im Ministerium des Innern und für Kommunales, Herr Carlo Weber, Abteilungsleiter 5 im Ministerium des Innern und für Kommunales, Frau Angelika Thiel-Vigh, Leiterin der Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenbrug/Bündnis für Brandenburg aus der Staatskanzlei.

Bei dem Fachtag wurden wichtige Grundlagen zu „Hate Speech“ vermittelt und mögliche Gegenstrategien und Good- Practice-Beispiele vorgestellt.

Herr Marc Langebeck, Journalist beim Rund­funk (RBB), führte durch das Pro­gramm.

In seiner Begrüßung betonte der Präventionsbeauftragte des Landes Brandenburg, Herr Kay Kasüschke, wie wichtig es sei, dass Kinder von klein an lernen, dass respektvoller und höflicher Umgang miteinander im Netz in gleichem Maße gelte, wie in der analogen Welt. Er machte darauf aufmerksam, dass der dringende Bedarf an einer zur Sozialerziehung - welche auch in Kita und Schule stattfindet - korrespondierenden Medienerziehung von allen betroffenen Akteuren inzwischen erkannt wurde.

„Ich finde es gut und richtig, dass wir als Landespräventionsrat uns des Themas angenommen haben“ führte Karl-Heinz Schröter, Innenminister des Landes Brandenburg in seinem Grußwort aus. „Hate Speech“ habe viel mit Wertevermittlung, mit Demokratieverständnis, mit der Kultur des Zusammenlebens und ganz schlicht den Umgangsformen zu tun. Hassreden und die Kommunikationskultur im Netz allgemein würden uns alle auf unabsehbare Zeit in der ein oder anderen Form beschäftigen, so Schröter. Neue Phänomene oder alte Phänomene werden transportiert mit Neuen Medien: „Hate Speech“, Cybermobbing, Fake News.

Expertinnen und Experten aus dem wissenschaftlichen und praktischen Bereich, wie Frau Prof. Dr. phil. Dagmar Hoffmann, Frau Christina Dinar, Herr Daniel Wetzel, Frau Lidia de Reese und Frau Kathrin Haase, setzten sich in ihren Vorträgen, über Zuständigkeiten und verschiedene berufliche Hintergründe hinweg, mit dem Phänomen auseinander. Die Präsentationen stehen hiermit zum Download bereit.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit zum Austausch mit den Hauptreferenten sowie mit Herrn Tim Scholz,  Herrn Dr. Sebastian Wachs und Herrn Hendrik Krohne zum Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und zu unterschiedlichen Aspekten.

Herr Prof. Dr. Wilfried Schubarth von der Universität Potsdam verabschiedete die Gäste am Nachmittag.

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Letzte Aktualisierung: 25.09.2017